Datenschutz und IT-Sicherheit

Datenschutz und IT-Sicherheit

Corona steigert Digitalisierung, Onlinehandel und Conversational Commerce

Was bedeutet das für den Datenschutz und die IT-Sicherheit?

Corona sorgt in vielen Bereichen für weitreichende digitale Änderungen. Von Onlinehandel über Onlinemeetings hin zu Homeoffice. Dazu die Nutzung von angebotenen Onlineplattformen, Cloudapplikationen und Cloudspeichern. Einiges hat sich innerhalb des letzten Jahres verändert. Auch die Form, wie wir arbeiten, kommunizieren, einkaufen und verkaufen. Gerade Onlinemeetings und Onlinehandel haben sich schnell in unseren täglichen Ablauf katapultiert. Und sind für viele nicht mehr wegzudenken. Oder für viele Unternehmen die einzige Möglichkeit, um noch Umsätze zu generieren. Vieles musste schnell gehen, um trotz der Corona-Einschränkungen schnell wieder am Markt aktiv zu sein.

Jetzt verarbeiten jedoch viele Unternehmen weitere personenbezogene Daten. Oder hinterlegen diese außerhalb ihres Unternehmens auf gehosteten Cloudspeichern. Auch die bisherige Verarbeitungstätigkeiten der personenbezogenen Daten ändern sich in dieser Zeit.

Corona sorgt für digitale Veränderungen

Diese Änderungen haben auch Auswirkung auf den Datenschutz und die IT-Sicherheit eines Unternehmens. Doch das rückte aufgrund der Schnelle oft in den Hintergrund. Dabei betrifft dies nicht nur die altbekannten Gesetze und Verordnungen wie DSGVO und BDSG-Neu. Sondern auch die Sicherheit der Ablageorte von personenbezogenen wie auch den restlichen Unternehmensdaten betrifft die IT-Sicherheit.

Wir greifen hier nun drei wichtige Punkte heraus, die mit dieser schnellen Digitalisierung essentiell sind.

Dabei sei noch dazu gesagt: Natürlich gibt es hierbei viele weitere Punkte die beachtet werden müssen.

1. Die Verarbeitung von personenbezogenen Daten und die Informationspflicht an Kunden und Arbeitnehmer

Jeder kennt die Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, oder meint diese zu kennen. Wir unterschreiben mehrfach im Monat Hinweise zum Datenschutz. Ob beim Arzt oder beim Abschluss eines Vertrages.

Viele haben sich mit dem Start der DSGVO und BDSG-Neu mit einheitlichen Vordrucken zur Informationspflicht der Kunden und Arbeitnehmer aus dem Internet oder von Berufsverbänden beholfen. Aber ebenso viele haben diese seit der Einführung nicht mehr angepasst.

Mit Corona und der Digitalisierung hat sich hier nun aber einiges an der Verarbeitung von personenbezogenen Daten getan.

Ein Beispiel: Hatten vor Corona viele Kunden noch im Ladengeschäft der Einzelhandelsunternehmen direkt eingekauft oder in Restaurants vor Ort gegessen, wird nun in vielen Bereichen die Ware online bestellt und geliefert. An Orten, an denen es zuvor keine oder nur geringe Verarbeitungen personenbezogener Daten gab, werden alleine durch den Onlinehandel viele Daten verarbeitet. Denn Einzelhandelsgeschäfte nehmen in der Regel beim täglichen Einkauf vor Ort keine personenbezogenen Daten auf.

Aber reicht hierzu ein einheitliches Formblatt aus dem Internet um meinen Informationspflichten nachzukommen?
Nein, denn es gibt zu viele Unterschiede von Unternehmen zu Unternehmen!

Und kennen Sie alle Punkte über die Sie informieren müssen?

2. Nutzung von angebotenen Onlineplattformen, Cloudapplikationen und Cloudspeichern

Viele Softwarehersteller bieten ihre Produkte mittlerweile als Cloudlösung an. Das ist für Firmen durchaus lukrativ. Denn somit entfällt der Betrieb dieser Applikationen und die Applikationen sind immer auf dem neuesten Stand. Dabei reicht das Spektrum von Webshops über Office-Anwendungen bis hin zu branchenspezifischer Spezialsoftware.

Wussten Sie, dass Sie als Unternehmen auch bei der Nutzung von fremdgehosteten Onlineplattformen, wie z.B. Webshops, Cloudapplikationen und Cloudspeichern, in der Informationspflicht in Bezug auf die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Ihrer Kunden und Mitarbeiter sind?

3. IT-Sicherheit – Sind meine Daten sicher?

Wie sicher sind Ihre Daten? Wo liegen Ihre Daten ab?

Mit der Digitalisierung, der Nutzung von Cloudapplikationen oder Onlinehandel und Homeoffice haben sich die möglichen Einfallstore für unberechtigte Zugriffe, Datenklau und Datenschwund wie auch Schadsoftware deutlich erhöht.

Gehen Sie auf Nummer sicher, dass Ihre Einfallstore tatsächlich geschlossen sind. Einerseits sind Datenklau, Datenschwund und Schadsoftware nicht nur ärgerlich und unter Umständen teuer, sondern führen andererseits auch schnell zu einem schlechten Image.

Wissen Sie denn, was der Anbieter Ihrer Cloud- oder Onlinediensteanbieter mit Ihren Daten macht?

Ein kleiner Hinweis: Niemand bietet Ihnen kostenlose Dienste an ohne etwas verdienen zu wollen!

Kontaktaufnahme

Und jetzt?

Datenschutz, DSGVO und IT-Sicherheit ist keine einmalige Angelegenheit. Es braucht regelmäßige Aktualisierungen der Maßnahmen sowie der IT-Infrastruktur. Sowie die entsprechenden unternehmensinternen Prozesse, die genau dies unterstützen.

Wie steht es um Ihre IT-Sicherheit? Halten Sie alle Anforderungen rund um Datenschutz und die DSGVO ein?

Wenn Sie sich nicht sicher sind, stehen wir Ihnen gerne beratend und unterstützend zur Seite. Kontaktieren Sie uns direkt!

Markus Gründler

Über den Autor

Markus Gründler ist Diplom-Informatiker und unser freiberuflicher Experte für alle Themen rund um Datenschutz, DSGVO und IT-Sicherheit. Mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung und kontinuierlicher Weiterbildung bietet Markus die Expertise für Ihr Unternehmen, um alles rund um die Sicherheitsthemen ausdauernd unter die Lupe zu nehmen.



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