Social Entrepreneurship für eine bessere Welt – Woche 2

In der zweiten Woche des MOOC’s “Enabling Entrepreneurs to Shape a Better World“ ging es um den Themenkomplex ‚Problemlösung und Ideenfindung‘.

Nach einer kurzen Einführung in das Thema vom ‚Kursleiter‘ Ryan Little ging es los mit der Lerneinheit ‚Impact First!‘ von Prof. Dr. Barbara Scheck, Juniorprofessorin für Social Investment der Uni Hamburg, in der es um Methoden zur Wirkungsanalyse im Social Entrepreneurship geht.

In der zweiten Lerneinheit werden verschiedene Perspektiven von verschiedenen Influencern des Social Entrepreneurships zur Frage dargestellt, worin der Wert von Social Entrepreneurship liegt. Während Beispielsweise in traditionellem Unternehmertum nur der Profit maximiert werden müsste, muss im sozialem Unternehmertum auch die Wirkung auf die Menschheit und den Planeten (die 3 P’s Profit, People, Planet) maximiert werden. Somit sei die Arbeit als sozialer Unternehmer auch wesentlich erfüllender, da man jeden Morgen aufwachen kann mit dem Wissen, zu einer besseren Welt beizutragen.

Nachdem verschiedene Perspektiven zum Wert von sozialem Unternehmertum vorgestellt wurden, handelt sich die nächste Lerneinheit um „Purpose“, also den Sinn von seinem Handeln, sowie den Weg vom Sinn zur Idee. Es wird eine Studie zitiert, welche belegt, dass Arbeiter, welche einen höheren Sinn in ihrer Arbeit sehen, in jeder (!) untersuchten Metrik besser abschneiden als Arbeiter, welche keinen höheren Sinn in ihrer Arbeit erkennen.

So übernehmen Arbeiter, die einen höheren Sinn in ihrer Arbeit sehen, mit größerer Wahrscheinlichkeit Verantwortung im Unternehmen, wachsen persönlich und beruflich am Arbeitsplatz, und sind dynamisch und wissbegierig, während Arbeiter ohne ein gefühl von Sinnvoller Arbeit ihre jobs schneller wieder verlassen, schlecht über ihre Arbeitgeber reden,  weniger am Arbeitsplatz lernen, und keine tieferen Beziehungen am Arbeitsplatz pflegen.
Im Anschluß wird eine Matrix vorgestellt, welche die Zusammensetzung von diesem Sinn für verschiedene Menschen darstellt. Hierfür gibt es einen 10-minütigen Onlinetest.

In der nächsten Einheit wird ‚Design Thinking‘, ein Sammelbegriff für Menschenzentrierte Methoden für Problemsuche und -Lösung, in groben Zügen vorgestellt und eingeführt.

Abschließend geht es in der letzten Einheit der Woche 2 um das Thema ‚Needfinding and Ideation‘, also der Kunst, die Bedürfnisse von Menschen herauszufinden, sowie um strukturierte Vorgehensweisen um Ideen zu entwickeln.
Hierfür wird u.a. der Double Diamond Design Innovation Process und die Empaphy Map vorgestellt.

Diese zweite Woche hat wieder viele positive Impulse in mir ausgelöst, und interessante Perspektiven zugänglich gemacht. Gerade der Sinn, the purpose, ist es was auch meine Arbeit antreibt und noch in viel stärkerem Maße bei Social Businesses zum tragen kommen kann.

„The best way to experience an experience is to experience it.“

William Grant “Bill” Moggridge



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